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Tourismus stadtverträglich gestalten – Das neue Tourismuskonzept für Berlin
Seit Jahren steigen die Zahlen der Berlinbesucher: In 2017 besuchten 13 Millionen Personen die Stadt. Der Tourismus ist für Berlin ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor mit einem Anteil am Volkseinkommen von 6,7 %. „12 mal Berlin | er | leben“ setzt die Rahmenbedingungen für einen stadtverträglichen und nachhaltigen Berlin-Tourismus: Tourismus wird als Teil einer ganzheitlichen Stadtentwicklung betrachtet und soll für Alle verträglich gestaltet werden. Ziel des Landes Berlin ist es, “sowohl die Erlebnisqualität für Besucherinnen und Besucher, als auch die Lebensqualität der Berlinerinnen und Berliner im Einklang miteinander zu steigern.” (Tourismuskonzept 2018+ für Berlin, S. 21). Die Tourismusgesellschaft „Visit berlin“ baut derzeit ein Team auf, das die Bezirke berät und das Marketing übernimmt. Ein ganz wichtiger Teil des Konzeptes ist die Partizipation der Berlinerinnen und Berliner. Es gilt, die „kostbare lokale Expertise der Bewohner in die Entwicklung des Berlin-Tourismus dauerhaft einzubinden – als Inspirationsquelle für die Erschließung neuer Potentiale und als Frühwarnsystem für aufkeimende Überlastungserscheinungen.“ (Tourismuskonzept 2018+ für Berlin, S. 27). Die berliner wirtschaftsgespräche e.V. wollen der Frage nachgehen wie die fünf strategischen Leitlinien für den Berlin-Tourismus – Governance, Qualitative Wertschöpfung, Partizipation, Monitoring und Kiezbasierte Tourismussteuerung – gestaltet und umgesetzt bzw. welche Konzepte in der Praxis bereits erprobt werden.

Auf dem Podium begrüßen wir:
Input-Referat:
Burkhard Kieker Geschäftsleitung von visitBerlin GmbH
Dr. Anna Hochreuther Abteilungsleitung der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe
Oliver Igel Bezirksbürgermeister von Treptow-Köpenick
Martin Hikel Bezirksbürgermeister von Neukölln (angefragt)
Gordon Freiherr v. Godin Vorstandsmitglied intoura Berlin e.V., GL DDR-Museum
Moderation:
Kerstin Lassnig Vorstandsmitglied berliner wirtschaftsgespräche e.V

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„StadtWertSchätzen 2017” Neue Nutzungsansprüche verbinden mit einem Qualitätsanspruch an Berlin: Öffentliche und denkmalgeschätzte Stadträume in Berlin zeitgemäß weiterdenken
Eine Veranstaltungsreihe der Berliner Wirtschaftsgespräche mit dem Netzwerk Architekten für Architekten (AfA), mit freundlicher Unterstützung vom Kompetenzzentrum Großsiedlungen e.V. und in Kooperation mit der Initiative www.plattformnachwuchsarchitekten.de und competitionline, Plattform für Architekturwettbewerbe
Der Wohnraum wird in Berlin bei steigenden Mieten knapper. Für die unteren und mittleren Einkommen fehlen über 100.000 bezahlbare Wohnungen in Berlin. Neuer Wohnraum muss in den nächsten Jahren entstehen. In der Kooperationsvereinbarung „Leistbare Mieten, Wohnungsneubau und soziale Wohnraumversorgung“ haben sich die städtischen Wohnungsbaugesellschaften verpflichtet, Wohnungsneubau für breite Bevölkerungsschichten zu schaffen: Welche Parameter und Prinzipien sind aktuell beim Bau neuer Wohnsiedlungen zu berücksichtigen? Welche städtebaulichen Modelle und Prinzipien werden angewendet? Wie kann in Berlin kostengünstiges Bauen umgesetzt werden? Lässt sich der Anspruch an kostengünstiges Bauen mit den Anforderungen von Nachhaltigkeit, Qualität und anspruchsvoller Architektur verbinden und wenn ja, wie? Haben sich die Wohnbedürfnisse, d.h. die Ansprüche der Mieter an Grundrisse, Ausstattung, Formen des Zusammenlebens etc. verändert und wenn ja, wie wird das berücksichtigt? Ist die Wohnung der Zukunft flexibler, digitaler, variabel in der Größe? Welche Möglichkeiten haben die Wohnungsbaugesellschaften, auf die Entwicklung der Wohnbedürfnisse einzugehen und neue Wohn(-ungs)formen zu entwickeln?

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